Das Aus für das Aarau-Masters 2010
Tja, nun scheint es also soweit zu sein und es gibt wirklich kein Aarau-Masters im kommenden Frühjahr. Schade eigentlich, ich habe dieses internationale Juniorenturnier im Aarauer Schachen nicht nur bewundert, sondern ein paar Jahre auch aktiv mitgeholfen. Allerdings war das vor dem Jahr 2007 der Fall, warum ich das so betone wird im nachfolgenden Text der AZ klar. Geschrieben hat ihn Ruedi Kuhn. Bis vor wenigen Tagen hab ich eigentlich immer noch an eine Fortsetzung im nächsten Jahr geglaubt, im Hintergrund wurd
e alles getan, dass die Kinder auch im kommenden Februar vin der Schachenhalle kicken dürfen. Immerhin waren bei den vergangenen Ausgaben namhafte Teams am Start: Bayern München, Manchester United, die Elfenbeinküste oder die telentierten Kicker aus Brasilien sind dabei nur ein paar Beispiele.
e alles getan, dass die Kinder auch im kommenden Februar vin der Schachenhalle kicken dürfen. Immerhin waren bei den vergangenen Ausgaben namhafte Teams am Start: Bayern München, Manchester United, die Elfenbeinküste oder die telentierten Kicker aus Brasilien sind dabei nur ein paar Beispiele.Aber eben, nun ist es scheinbar vorbei. Was bleibt ist ein grosser Scherbenhaufen, Schulden und ein Streit unter den ehemaligen Organisatoren. Ich persönliche finde es sehr schade, dass es soweit kommen musste. Auch ich war bei der Planung für eine Ausgabe 2010 mit meiner Firma an Rande eingebunden, übrig geblieben ist unter dem Strich leider gar nichts. Wer welche Schuld trägt, das kann ich nicht beurteilen, entsprechend zitiere ich dafür die Aargauer Zeitung vom 14. November 09. Die Hoffnung bleibt, dass man zumindest für 2011 eine Lösung findet und das Turnier wieder aufleben lassen kann:
"Fritz Walti aus Staufen spricht gern mal von den drei «B» belächeln, bekämpfen und bewundern. Der geistige Vater und Gründer des Junioren-Indoor-Turniers Aarau Masters weist damit auf den steilen Aufstieg der sportlichen Veranstaltung mit Teams wie Elfenbeinküste, Manchester United und Bayern München hin. Was 2004 erfolgreich begann, endet jetzt mit
einem sportlichen und vor allem finanziellen Desaster. Die drei «B» sind zwar geblieben, aber aus belächeln, bekämpfen und bewundern sind längst behaupten, belügen und betrügen geworden. Licht ins Dunkel dieses kleinen sportlichen Dramas zu bringen, ist nicht einfach, eines aber steht fest: Die Rolle des Schlitzohrs, die Rolle des Sündenbocks, die Rolle des Betrügers gehört Walti.Nach drei erfolgreichen Turnieren zwischen 2004 und 2006 mit Gewinnen von 27 000, 54 000 und 83 000 Franken gabs zwischen 2007 und 2009 jeweils Verluste. Vom Kurs ab kam das Schiff also vor knapp drei Jahren. Der Verein Aargau Masters wurde im Februar 2008 von der Event und Media Technik AG Flashlight in Regensdorf wegen Nichteinhaltung eines Dreijahresvertrags betrieben, eingeklagt und vom Bezirksgericht Dielsdorf zu einer Zahlung von 40 000 Franken verpflichtet. Nach der Konkurseröffnung am 16. März 2009 unternahm Walti gut drei Monate später einen neuen Anlauf und lancierte das Turnier mit dem neuen Namen Aarau Masters International. Um den Anlass mit Hunderten von Talenten, Helfern und Funktionären zu retten und damit die siebte Austragung im Februar 2010 zu gewährleisten, wurde ein Trägerverein Aarau Masters International gegründet.
Als Gründungspräsident zeichnete der langjährige FCZ-Vizepräsident und Vereinsrechts-Spezialist Urs Scherrer verantwortlich. Zu den Mitgliedern zählte mit Luigi Ponte der Präsident des Schweizerischen Schiedsrichterverbandes. Ponte besuchte die Turniere 2008 und 2009 und war tief beeindruckt. Die neueste Entwicklung ist für den Windischer eine Riesenenttäuschung: «Ich kann nicht glauben, was da passiert ist. Die grossen Verlierer sind die vielen Junioren aus dem In.und Ausland. Mir bleibt nur die Hoffnung, » so Ponte, «dass es doch noch ein Happy End gibt.» Gibt es nicht. Das Aarau Masters ist am Ende. Walti hat in der jüngsten Vergangenheit einen zu grossen Scherbenhaufhinterlassen und nichts aus den Fehlern gelernt. Gegen Ende Juli stellte man erste Ungereimtheiten bezüglich der von Walti präsentierten neuen Hauptsponsoren fest. Seine Versprechen und Vertragsentwürfe mit World Vision, Plus Sport und Globe Trotters
erwiesen sich jedenfalls als Luftschlösser. Kam hinzu, dass zwischen August und Oktober immer mehr Gläubiger des Turniers von 2009 auftauchten und Forderungen stellten.Zurzeit stehen unbezahlte Rechnungen von mindestens 120 000 Franken im Raum. Die geschädigten Personen wollen zurzeit noch anonym bleiben, streben nun aber eine Sammelklage auf der Basis einer Zivilklage oder einer Strafanzeige gegen Walti an. Er soll des Betrugs überführt werden.Fritz Walti selbst ist längst abgetaucht. Der Aargauer Boden wurde ihm zu heiss. Mitte Juli meldete er sich in Staufen ab und hinterliess als neue Adresse Mailand. Den Wohnsitz hat er momentan allerdings im Wallis auf der Bettmeralp. Etliche Versuche, mit ihm Kontakt aufzunehmen, waren vergeblich. Waltis Frau Ursula sagt auf Anfrage, dass er momentan geschäftlich in Italien zu tun habe. Angesprochen auf die Frage, warum es 2010 kein Aarau Masters gebe, entgegnet Ursula Walti: «Der Grund für die Absage ist die Schweinegrippe. Mein Mann hat ja schon im Juli ein entsprechendes Communiqué herausgegeben.»"












1 Kommentar/e - Du auch?:
vielen dank fritz walti für alles. Ich konnte mir ein eigenes bild über Fritz Walti machen, er ist einfach ein genialer typ, mit grossem Herz für Kinder, der Unvorstellbares geschaffen hat. Leider wurde Fritz und das Aarau-Masters jahrelang bekämpft. Leider wird nun in den Medien alles verdreht und Fritz als Sündenbock hingestellt...Der FCA und seine "Symphatisanten" wie auch gewisse "voreingenommene und befangene Medienschaffende" führen in Augen vieler eine regelrechte Rufmordkampagne gegen Fritz missgunst und neid sind leidergottes weit verbreitet in unserem schönen Mittelland. Danke Fritz für alles
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